Sound of Skiing - Tag 2

Skifahren. Für manche die unnötigste Zeitverschwendung, die sie sich vorstellen können (wahlweise auch: extrem gefährlich, umweltschädigend, albern). Für andere die beste Erfindung, seit es Menschen und Schnee gibt. Ich jedenfalls nutze die Gelegenheit und suche weiterhin die ideale Musik für die Fahrt auf den Brettern. Und stelle jeden Tag aufs neue fest, dass es die ideale Musik nicht gibt. Heute zum Beispiel: einen Tag lang nur mit Surf-Instrumentals auf der Playlist unterwegs (so war jedenfalls der Plan. Aber neben diversen original 60er-Jahre-Surf-Knaller von den Challengers, den Astronauts, den Lonely Ones, Dick Dale, den Chantays etc. etc, etlichen Tribute- und 2.- und 3-Welle-Surf-Bands der letzten Jahre und Jahrzehnte hatten sich auch Songs von Black Flag und Blink-182 auf den Player verirrt. Na ja, passiert, wenn man einfach nur nach „Surf“ filtert - die laufen, warum auch immer, bei mir zum Teil als „Surf Punk“.
Eins ist sicher: das ist extrem energetische Musik, da passiert einfach viel. Und immer wieder baut sich Spannung auf, bricht zusammen, baut sich wieder auf - eine Welle nach der anderen rollt da an, könnte man sagen. Kann man dazu Ski fahren? Natürlich. Vielleicht sogar besser, als man es eigentlich für möglich hielt. Am Abend aber beklagten sich die Beine über zu viel Arbeit. Aber das lag vielleicht auch an der nicht stattgefundenen Skigymnastik.

P.S.: Habe ich jetzt erst gesehen: mein Brillenband ist mit dem Foto eines Plattenregals geschmückt. Wie passend.