Neues Mute-Buch: toller Geburtstag

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Mute. Ein englisches Wort. Es bedeutet: stumm. Aber stumm ist das englische Mute-Label nie gewesen. Im Gegenteil. In den fast 40 Jahren, die Mute existiert, sind dort jede Menge große Alben veröffentlicht worden: Depeche Mode, Nick Cave, Moby, die Einstürzenden Neubauten und viele mehr. Jetzt ist das Buch zur ungewöhnlichen Erfolgsstory erschienen: „Mute. Die Geschichte eines Labels: 1978 bis morgen“. Was davon zu halten ist, was Labelgründer Daniel Miller dazu sagt? Eine ganze Menge. Und dann doch wieder nicht. Read and rave on nach dem Klick ...

Und Moby hat doch Recht!

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Richard Hall, besser bekannt als Moby, lockt natürlich keinen Hipster mehr aus dem Haus bzw. ins Internet. Aber weil ich das ja erstens weiß, zweitens kein Hipster bin und drittens schon so lange immer wieder mit Moby zu tun habe, darf ich mich mit ihm beschäftigen. Mit ihm, mit seinem neuen Album "These Systems Are Failing" und mit dem Video zum daraus ausgekoppelten (ja, so sagte man das früher, als Singles noch eine Rolle spielten) Track "Are You Lost In The World Like Me?". Read and rave on nach dem Klick ...

Moby und seine Memoiren: Porcelain

Mobys Buch Porcelain
Richard Hall, der Welt besser bekannt als Moby, hat ein Buch geschrieben. Und das ist überraschend witzig, vor allem dann, wenn man weiß, wie spröde und ernst der New Yorker sonst so ist. Aber fangen wir von vorne an: Man muss Moby nicht mögen, kann seine Tracks kitschig und gefällig finden, aber ich kenne nicht viele Musiker, die so lustig ihr Leben und ihren Werdegang beschreiben. Moby war einmal ein kleiner Niemand und wenn man so liest, wie er langsam bekannter geworden ist und schließlich der ganzen Welt ein Begriff wurde, dann drängt sich der Gedanke auf, dass er das tatsächlich nicht wegen seiner Art oder wegen cleveren Netzwerkens oder wegen Geld oder weil er so gutaussehend ist, geschafft hat, sondern tatsächlich wegen seines Talents. Moby ist kein Großmaul, sondern schafft es sehr schön, diesen ziemlich unwahrscheinlichen Weg nachzuerzählen. Fast jedes Kapitel eine lustige Geschichte für sich, wirklich gut geschrieben (zumindest in der Originalausgabe, keine Ahnung, wie die Übersetzung ausgefallen ist). Was kommt alles vor? Diverse Begegnungen mit Menschen wie Jeff Buckley, Nina Hagen, David Bowie, Trent Raznor, Keith Flint, Madonna, etc. Andere würden diese Namen nutzen, um sich selbst noch größer zu machen. Moby scheint durch diese Begegnungen eher verunsichert. Frauen spielen eine Rolle, aber auch da geht vieles schief. Die Geschichte New Yorks von den späten 80ern bis heute bildet die sich ständig verändernde Kulisse. Und natürlich die elektronische Tanzmusik, die ja auch nicht unbedingt stillstand. Schönes Buch. Feiner Typ, der Moby.

Frieden machen mit Moby

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Mein Musikerlebnis 2011? In Berlin traf ich Moby, auf den er eigentlich gar nicht gut zu sprechen war – und erlebte eine Überraschung. Um es gleich vorweg zu sagen: ich und Moby haben eine On/Off-Beziehung. Oder besser ausgedrückt – weil er wohl gar nicht mehr weiß, dass ich existiere: MEINE Beziehung zu Moby ist eine On/Off-Beziehung. Erst habe ich ihn vergöttert, dann verstoßen, und jetzt … dazu gleich mehr. Read and rave on nach dem Klick ...

Moby macht einen auf "Destroyed"!

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Die ganz große Zeit des Richard Hall, den jeder nur als „Moby“ kennt, liegt über zehn Jahre zurück. Damals veröffentlichte er sein Album „Play“, das mit über zehn Millionen verkauften Exemplaren wohl das erfolgreichste Elektronik-Album überhaupt ist. Seitdem kamen einige neue Platten von Moby auf den Markt, bessere und schlechtere – und jetzt ein weiteres: „Destroyed!“ Begleitet von einem gleichnamigen Fotoband – Bilder, die Moby während seiner Tourneen schoss. Die Bilder sind für ein paar Tage in der Seven-Star-Gallery in Berlin-Mitte zu sehen, aber weil ich den Moby zum Interview traf, darf ich mich auch sonst mit ihm befassen. Read and rave on nach dem Klick ...