Unterwasser-Electro jetzt als Comic

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Endlich, endlich ist es das: The Book of Drexciya! Eine auf den afrofuturistischen Ideen des Detroiter Duos Drexciya beruhende Comicgeschichte, gezeichnet von Abdul Qadim Haqq. Haqq hat in den vergangenen Jahrzehnten mitbestimmt, wie Detroiter Techno "aussieht", er hat Plattencover und Album-Booklets von etlichen Techno-Künstlern gestaltet, ist, wie die Musiker selbst, von Sci-Fi-Themen fasziniert.
Über Drexciya habe ich hier schon öfter geschrieben, hier und hier und hier, deshalb nur ganz kurz: Donald Gerald und James Stinson waren Drexciya, Stinson ist vor Jahren gestorben, die beiden hatten die Idee, sich als Drexciya zu bezeichnen, aber dahinter eine Legende zu erzählen, die von der Unterwasserwelt der Drexciyaner, die als Nachfahren von bei der Überfahrt von Bord geworfenen Sklavinnen gelernt hatten, am Meeresgrund zu leben. Nach Crowdfunding-Phase ist diese Unterwasserwwelt jetzt also in Comicform zu erleben. Und Abdul Qadim Haqq hat das ziemlich liebe- und phantasievoll umgesetzt. Die Story selbst, die da erzählt wird, haben sich Haqq und der japanische Autor Dai Sato ausgedacht. Ich will nicht verraten, um was es geht (natürlich spielt viel unter Wasser, es gibt Kämpfe und Helden und Antihelden, immer wieder tauchen auch Titel von Drexciya-Tracks in der Geschichte auf), aber das sieht sehr gut aus. Und es lässt darauf hoffen, dass es weitergeht. Bislang ist nämlich nur "The Book of Drexciya, Volume One" erschienen.

Neues Album von den Pet Shop Boys? Ein Hotspot!

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Die Pet Shop Boys. Es ist jetzt tatsächlich fast 40 Jahre her, dass sich Neil Tennant und Chris Lowe in einem Laden in der Londoner Kings Road kennengelernt haben. Und 35 Jahre, dass sie mit „West End Girls“ erst in England, dann im Rest der Welt bekannt geworden sind. Über 100 Millionen Platten - bzw. Tonträger heißt das ja korrekt – sollen die Pet Shop Boys verkauft haben. Zu ihren Hits gehören Songs und Gassenhauer wie It’s A Sin, Suburbia, Rent, ihre Version des Elvis-Klassikers „Always On My mind“, Go West, New York City Boy. Se A Vida E. Nicht schlecht für einen ehemaligen Musikjournalisten und einen Architektur-Studenten. Read and rave on nach dem Klick ...

Er ist wieder da! Und will die Loveparade ...

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In Berlin wird seit langem mal wieder über die Clubkultur und die Musik dazu gesprochen. Nicht nur gesprochen, auch gestritten. Das Clubsterben ist schuld, die Griese soll zumachen, aber nicht nur das, in taz und Tagesspiegel und ZittyTip erschienen auf einmal Artikel, die sich tatsächlich mit den Clubs auseinandersetzen. Und dann ist ja da auch noch Dr. Motte, der es für eine gute Idee hält, in Berlin wieder eine Loveparade stattfinden zu lassen. Was soll er auch machen? Ist bald 60 und will auf die alten Tage vielleicht noch einmal die eine gute Idee, die er mal hatte (ob es wirklich seine Idee war, lässt sich heute nicht mehr genau feststellen, glaube ich, aber er hat die Loveparade dann zu dem gemacht, was wir alle kennen) wieder von den Toten auferstehen lassen. Zombiealarm? Irgendwie schon. Read and rave on nach dem Klick ...