Verteilungskämpfe und Rückzugsgefechte. Heute: Quincy Jones

Musik ist ein furchtbares, großartiges Thema. Denn es lässt sich so schön darüber streiten. Und wenn man nur lange genug wartet, dann sagen selbst die coolsten Leute aus dem Business irgendwann dumme Sachen - das liegt einfach in der Natur des Ganzen. Nehmen wir nur mal Quincy Jones, immerhin der Mann, dem man unter anderem Michael Jacksons Thriller-Album verdankt. Einer, der echt viele sehr, sehr gute Sachen produziert hat und natürlich auch ein paar Gurken. Und der sich sicherlich auch schon einiges anhören durfte, schließlich gaben auch viele seiner Produktionen der Musik, die bis dahin herrschte, einen Tritt in den Allerwertesten. Na ja, Quincy Jones jedenfalls hat sich gerade im Interview zu Techno geäußert. Darf er. Aber ich darf auch sagen, dass es erstens nicht besonders schlau und zweitens auch nicht besonders kenntnisreich klingt, was er da rauslässt:

“I don’t like techno (...) That’s just noise. I just don’t think there is anything to learn from it. Now all these DJs are making more money than rock groups. They don’t even need bands anymore. People such as Skrillex and those guys get half a million to a million dollars a show all over the world from Las Vegas to Brazil. As a musician it is extremely frustrating. Because that’s just music to sell products.”